08.07.2026
Tag 5 – mein letzter kompletter Tag auf der Tour du Mont Blanc.
Heute standen wieder zwei harte und steile Anstiege auf dem Programm und ich überquerte erneut die Grenze – diesmal von der Schweiz zurück nach Frankreich.
Die Aussicht nach dem ersten Anstieg war phänomenal und erinnerte mich an die Balcony Section, nur dass diesmal deutlich mehr Orte und Häuser unten im Tal zu sehen waren.
Irgendwann habe ich kurz den Trail verwechselt – ob ich ihn nicht vielleicht doch besser hätte verwechseln sollen, sei mal dahingestellt. Denn wenig später kamen die angekündigten Leitern. Obwohl ich wusste, dass sie kommen, waren sie für mich doch eine ziemliche Herausforderung.
Eigentlich wollte ich am Lacs de Cheserys meinen Campspot für die Nacht aufschlagen, entschied mich dann aber doch, weiter bis zum Refuge de la Flégère zu laufen. Dort zeltete ich mit anderen Hikern am See.
Zum ersten und einzigen Mal auf der Tour habe ich im Refuge zu Abend gegessen. Das Essen war gut, aber nicht gerade günstig. Die Lautstärke im Essenssaal mit gefühlt 50 anderen Menschen war allerdings eine echte Geduldsprobe.
Erschöpft schlief ich am Ende des Tages in meinem Zelt ein.
Passend zum Text das Video:
Day 5 – my last full day on the Tour du Mont Blanc.
Today there were two more tough and steep climbs, and I crossed the border again – this time from Switzerland back into France.
The view after the first climb was phenomenal and reminded me of the Balcony Section, only this time I could see many more villages and houses down in the valley.
At some point, I briefly took the wrong trail – whether I should actually be grateful for that detour is another question. Because shortly afterwards, I reached the ladders. Even though I knew they were coming, they were quite a challenge for me.
I had originally planned to camp at Lacs de Cheserys for the night, but decided to continue on to Refuge de la Flégère. There, I camped by the lake with other hikers.
For the first and only time on the entire tour, I had dinner at a refuge. The food was good, but not exactly cheap. The noise in the dining room, with what felt like 50 other people, was quite a test of patience.
Exhausted, I eventually fell asleep in my tent.
Here’s the video to go with the story: