
Heute Morgen bot sich in Hamburg ein untypisches und doch in diesem Jahr typisches Bild aus dem Fenster ... Schnee!
Ich liebe Schnee und wandere auch gerne darin. Erst im Januar war ich in den Rocky Mountains unterwegs.
Fester Schnee und blauer Himmel sind für mich eine der schönsten Kombinationen im Winter. Ich habe die Zeit sehr genossen, bin teilweise bis zu den Knien eingesunken und konnte trotzdem jeden Abend in ein warmes Bett steigen. Kein Zelt, kein Rucksack ... das hatte auch etwas.
Backpacking im Schnee ist bestimmt noch einmal eine ganz andere Hausnummer und zählt aktuell nicht zu meinen Erfahrungswünschen.
Allerdings beschäftigt mich der Schnee auch mit Blick auf meinen zukünftigen Hike auf dem JMT.
Die Sierra Nevada erlebt gerade einen außergewöhnlich schneereichen Winter und macht den Jahren 2017 und 2019 Konkurrenz. Obwohl erst März ist, beschäftigen sich die Foren und Facebook-Gruppen bereits intensiv mit dem Thema.
Leute, die ein Early Permit im Juli haben, überlegen schon, es abzugeben oder haben ihre Tour bereits abgesagt. Die Schneeschmelze wird kommen und auch die Flüsse werden deutlich mehr Wasser führen als in den Jahren zuvor.
Ich muss gestehen, auch ich wäre bei den ganzen Berichten unsicher, wenn ich ein Permit für Juli hätte. Es heißt sogar, dass selbst Ende August auf einigen Pässen noch Schnee liegen könnte!
Zum Glück plane ich nicht, dort oben zu übernachten ...
Auch wenn ich mir die Vorstellung, an einem glasklaren, kalten Morgen aufzuwachen, das Zelt zu öffnen und in ein Winter Wonderland zu schauen, unglaublich schön finde, möchte ich das nicht auf meiner ersten langen Wanderung erleben.