
Ich glaube, bis heute hat sich noch niemand auf diese Webseite verirrt. Das ist okay ... offensichtlich ist sie eine Übung für mich.
Aber nun zum Thema: Ich habe doch noch ein SOBO Permit ergattern können.
Allerdings nicht von Happy Isles, sondern vom Lyell Canyon. Dadurch fehlen mir allerdings die ersten rund 22 Meilen des John Muir Trails zwischen Happy Isles und Tuolumne Meadows.
Der Slot ploppte am 13.06. auf. Ich habe fast jeden Tag, teilweise sogar mehrmals, auf Recreation.gov nachgeschaut.
Einerseits habe ich gehofft, noch ein Permit für den Cottonwood Pass Trailhead ein oder zwei Tage früher zu bekommen und andererseits doch noch im Yosemite National Park starten zu können.
Auch wenn ich in einem vorherigen Beitrag das Pro und Contra der beiden Startrichtungen abgewogen habe, sagt mir mein Bauchgefühl, dass es SOBO sein soll.
Die Vorteile von NOBO bleiben ... aber auch SOBO hat seine Vorzüge:
Ich bleibe dabei: Beide Richtungen haben ihre Vorzüge.
Da ich das SOBO Permit bereits für den 19.08.2023 habe und erst am 17.08. in Los Angeles landen werde, ist meine Vorbereitungszeit allerdings sehr knapp.
Was habe ich für ein Glück, dass ich eine liebe Freundin im Raum Los Angeles habe, die von mir bereits mit Paketen überschüttet wurde ;)
Sie unterstützt mich und schickt für mich ein Resupply-Paket zum Vermilion Valley Resort (VVR). Das würde sonst nicht mehr rechtzeitig ankommen.
Ich bin ihr sehr dankbar und sie freut sich genauso, dass sie mir helfen kann.
Jetzt sind es noch knapp 40 Tage, bis mein Flieger Richtung USA startet und mein Abenteuer beginnt.
Ich habe gemischte Gefühle bei dem Gedanken, so lange in der Wildnis unterwegs zu sein ... aber die Freude überwiegt 🐾
9. Juli 2023