Kleidung beim Thruhiking – was braucht man wirklich?

Vor meiner großen Wanderung habe ich mich intensiv mit dem Thema Kleidung beschäftigt. Facebook-Gruppen, Outdoor-Seiten, Hersteller – unzählige Tipps, Empfehlungen und Meinungen. 

Ehrlich gesagt: komplette Reizüberflutung.

Vom Dayhiking kannte ich das Thema natürlich schon – aber auf Mehrtagestouren gilt ein anderes Prinzip:

▶️ so wenig wie möglich mitnehmen

Mehr Kleidung bedeutet automatisch mehr Gewicht. 

Also braucht man Teile, die:

  • robust sind
  • schnell trocknen
  • möglichst geruchshemmend sind

▶️ Stichwort: Merinowolle


Meine Kleidung auf dem Trail

Ich erspare dir meine komplette Recherche (und die vielen Retouren 😄) und zeige dir einfach, was ich wirklich dabei hatte:


🩳 Hosen

  • 2 Tights von Under Armour und Icebreaker (eine für den Tag, eine warme für die Nacht)
  • 1 Skort von The North Face (Rock und Short in einem )


👚 Oberteile

  • 1 T-Shirt von Mammut
  • 1 Sun Hoodie von Mammut
  • 1 Longsleeves von Icebreaker

▶️ Mein Merino-Rollkragen von Icebreaker war super warm –  perfekt für kühlere Momente und den Abend.


🩲 Unterwäsche

  • 2 Sport-BHs (ODLO – bequem & schnelltrocknend)
  • 3 Unterhosen (Merino)

▶️ Wichtig: bequem + schnell trocknend 


🧦 Socken

  • 3 Paar ( 2 x Injijij zum Wandern und 1 x dünne Liner)
  • 1 Paar warme Socken zum Schlafen


🧥 Jacke

Der Patagonia Micro Puff Hoody war ein absoluter Glücksgriff:

  • leicht, 
  • warm 
  • und perfekt für morgens & abends am Camp.


🌧️ Regenkleidung

Ich hatte bisher keine klassische Regenkleidung, sondern nur einen Poncho, der über den Rucksack passt.

▶️ Hat für mich nicht so gut funktioniert – und eine neue Regenjacke wird auf dem nächsten Trail getestet 


🧢 Accessoires

  • Cap
  • dünne Merino-Mütze 
  • Schlauchschal
  • Gaiters – kein ständiges Steine-aus-den-Schuhen-pulen mehr ‼️
  • Handschuhe von Outdoor Research (Marke USA)


👟 Schuhe – eines der wichtigsten Themen überhaupt

Beim Thema Schuhe gibt es unzählige Meinungen – und genauso viele Erfahrungen. Ich habe mittlerweile beides gemacht: gute und schlechte 😄

Ich war zweimal mit HOKA Speedgoat unterwegs – und für mich gilt: nie wieder ‼️

Ich bin mittlerweile ganz klar Team ALTRA und werde das auch bleiben. 

Auf dem PCT hatte ich zuletzt die Altra Lone Peak 8 und die haben mir richtig gute Dienste geleistet.

💥 allgemeiner Anfängerfehler: nicht größer gekauft → Blasen

➡️ Mein Tipp: immer mindestens eine halbe bis ganze Nummer größer nehmen!

Trailrunning Schuhe Wandern: Erfahrung + Tipps


🩴 Campschuhe

Ja, nein – vielleicht 🤔

Ich persönlich liebe es, abends am Camp aus meinen Trailrunnern raus und in andere Schuhe reinzuschlüpfen – und meine Füße danken es mir jedes Mal.

Klar: Absolute Ultralighter verzichten oft komplett darauf, weil es eben zusätzliches Gewicht ist.

Ich habe mich gegen die klassischen Crocs entschieden und stattdessen Aquaschuhe genutzt:

  • leicht
  • praktisch 
  • und perfekt für Flussüberquerungen.


🧠 Fazit

Ich hatte bewusst wenig Kleidung dabei und habe vieles über mehrere Tage getragen.

Ja, irgendwann riecht man sich 👀😄 – aber ganz ehrlich:

▶️ es geht allen so

Und draußen auf dem Trail spielt das plötzlich keine große Rolle mehr.

Wichtiger ist:

▶️ weniger Gewicht + funktionale Kleidung = mehr Komfort beim Wandern

Wenn du länger unterwegs bist, lohnt es sich definitiv, in gute Kleidung zu investieren – sie hält mehr aus und macht den Unterschied.

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